FOSG2 – Projektarbeit Mathematik

Datenrecherche, Statistik & Stochastik mit Bezug zu Psychologie, Sozialer Arbeit und sozialen Berufen

Abgabe der Ausarbeitung: 21.05.2026, 23:59 Uhr

Motivation und Ablauf

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Themenübersicht

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Thema 01
IQ-Tests und die Normalverteilung – Wie verteilt sich Intelligenz?

IQ-Tests sind nach Definition so kalibriert, dass die Werte einer Normalverteilung mit Mittelwert 100 und Standardabweichung 15 folgen. Daraus lassen sich exakte Anteile berechnen: Wie viele Menschen liegen über 130 (Hochbegabung), wie viele unter 70 (Lernbehinderung)?

Normalverteilung Standardabweichung Anteile / Wahrscheinlichkeit Datenvisualisierung
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Thema 02
Bindungstheorie nach Ainsworth – Wie viele Kinder sind sicher gebunden?

Mary Ainsworths „Fremde-Situation-Test“ klassifiziert Kinder in vier Bindungstypen: sicher, unsicher-vermeidend, unsicher-ambivalent, desorganisiert. Meta-Analysen zeigen, wie sich diese Anteile in verschiedenen Kulturen verteilen — eine zentrale Grundlage für Erzieherinnen und Erzieher.

Relative Häufigkeit Kreisdiagramm Vierfeldertafel Bedingte Wahrscheinlichkeit
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Thema 03
ADHS-Diagnose – Wie verlässlich ist ein medizinischer Test? (Bayes)

Wenn ein Test eine Sensitivität von 85 % und eine Spezifität von 90 % hat – was bedeutet ein positives Ergebnis konkret? Bei der ADHS-Diagnose ist die Antwort überraschend: Selbst bei einem „guten“ Test sind viele positive Befunde Fehlalarme. Der Satz von Bayes zeigt, warum.

Bedingte Wahrscheinlichkeit Satz von Bayes Vierfeldertafel Sensitivität/Spezifität
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Thema 04
Postnatale Depression – Welche Faktoren erhöhen das Risiko?

Etwa 10–15 % aller Mütter erleben in den Monaten nach der Geburt eine Wochenbettdepression. Risikofaktoren wie vorherige Depressionen, soziale Isolation und Stillschwierigkeiten lassen sich in Vierfeldertafeln auswerten — wichtig für die Frühprävention durch Hebammen und Sozialarbeiterinnen.

Bedingte Wahrscheinlichkeit Vierfeldertafel Risikofaktoren Datenvisualisierung
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Thema 05
Suizidstatistik in Deutschland – Wer ist besonders gefährdet?

Jährlich nehmen sich in Deutschland etwa 10.000 Menschen das Leben — etwa dreimal so viele wie im Straßenverkehr sterben. Die Verteilung nach Alter und Geschlecht zeigt sehr klare Muster, die für die Suizidprävention in sozialen Berufen relevant sind.

Relative Häufigkeit Bedingte Wahrscheinlichkeit Säulendiagramm Trendanalyse
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Thema 06
Cannabis-Konsum bei Jugendlichen – Wie hat sich der Konsum entwickelt?

Mit der Teil-Legalisierung 2024 ist Cannabis-Konsum bei Jugendlichen ein heißes Thema in der Suchtprävention. Die BZgA befragt seit Jahrzehnten Jugendliche zu ihrem Konsumverhalten — die Daten zeigen klare Trends nach Alter, Geschlecht und Region.

Trendanalyse Vierfeldertafel Bedingte Wahrscheinlichkeit Liniendiagramm
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Thema 07
Burnout in sozialen Berufen – eine eigene Umfrage in der Klasse

Pflegekräfte, Erzieherinnen und Sozialarbeiter haben überdurchschnittlich hohe Burnout-Raten — und das Risiko ist im Praktikum bereits messbar. Eine eigene anonyme Umfrage in der Klasse plus offizielle BKK-/AOK-Reports liefern die Datengrundlage.

Eigene Datenerhebung Mittelwert / Median / Standardabweichung Histogramm Stichproben-Reflexion
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Thema 08
PISA – Wie hängen sozialer Hintergrund und Bildungserfolg zusammen?

Die PISA-Studie zeigt seit 2000 in allen OECD-Ländern: Bildungserfolg hängt stark vom Elternhaus ab — in Deutschland besonders stark. Das ist für Sozialassistenten zentrale Diagnostik-Information für die Schul- und Familienarbeit.

Bedingte Wahrscheinlichkeit Vierfeldertafel Stichprobe & Repräsentativität Vergleichende Statistik
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Thema 09
Sucht-Therapie – Wie hoch sind die Erfolgschancen?

Eine Alkoholentwöhnung gilt nach 1 Jahr Abstinenz als „erfolgreich“ — die Abstinenzraten liegen je nach Therapieform zwischen 30 % und 50 %. Mit Erwartungswerten lässt sich rechnen, welcher Behandlungspfad für eine Klinik am wirksamsten ist.

Mehrstufiges Zufallsexperiment Baumdiagramm Pfadregeln Erwartungswert
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Thema 10
Frühförderung in Kitas – Macht sie wirklich einen Unterschied?

Studien zeigen, dass intensive Frühförderung in Kindertagesstätten besonders Kindern aus benachteiligten Familien hilft. Die Effektstärken sind klein, aber messbar — und das Bertelsmann-Ländermonitoring vergleicht die Bundesländer Jahr für Jahr.

Mittelwert / Standardabweichung Box-Plot / Histogramm Effektstärken Korrelation vs. Kausalität
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Thema 11
Mobbing in Schulen – Wer trifft es, und wie hat sich das verändert?

Mobbing — heute auch zunehmend „Cybermobbing“ — betrifft je nach Studie 15–35 % aller Schülerinnen und Schüler. Die JIM-Studie und WHO-Erhebungen liefern saubere Daten nach Alter, Geschlecht und Plattform.

Vierfeldertafel Bedingte Wahrscheinlichkeit Trendanalyse Stichproben-Verzerrung
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Thema 12
Implizite Vorurteile – Was misst der IAT-Test?

Der Implicit Association Test (Harvard) misst Reaktionszeit-Unterschiede beim Sortieren von Wörtern und Bildern und macht damit unbewusste Vorurteile sichtbar. Die Datenbank von „Project Implicit“ enthält Millionen von Testergebnissen — eine spannende Datenquelle für die Sozialwissenschaft.

Mittelwert / Median / Standardabweichung Verteilungen Histogramm Methodenkritik
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Thema 13
Glücksatlas – Wo in Deutschland sind die Menschen am zufriedensten?

Seit 2011 erscheint der „SKL Glücksatlas“ — ein jährlicher Bericht zur Lebenszufriedenheit in den deutschen Regionen. Die Daten zeigen klare Nord-Süd- und Ost-West-Unterschiede und sind eine Brücke zwischen Sozialwissenschaft und beschreibender Statistik.

Mittelwert / Median / Spannweite Säulendiagramm Liniendiagramm Regionale Vergleiche
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Thema 14
Demenz und Alterung – Wie groß wird die Herausforderung?

Bereits heute leben etwa 1,8 Mio. Menschen mit Demenz in Deutschland, Tendenz stark steigend. Die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken, steigt drastisch mit dem Alter — eine zentrale Information für die Sozial- und Pflegeplanung.

Bedingte Wahrscheinlichkeit Trendextrapolation Säulendiagramm Demografische Modellierung
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Thema 15
Schlaf bei Jugendlichen und Leistung in der Schule – eine eigene Erhebung

Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen Schlafdauer und Schulleistung. Mit einer eigenen Klassenumfrage und etwas Korrelationsrechnung lässt sich der Effekt auch in der eigenen Klasse sichtbar machen — und zur DAK-Studie ins Verhältnis setzen.

Eigene Datenerhebung Streudiagramm Korrelation Mittelwert / Standardabweichung
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Thema 16
Kindeswohlgefährdung – Wo in Deutschland werden die meisten Fälle gemeldet?

Jugendämter erfassen jährlich rund 60.000 bestätigte Kindeswohlgefährdungen. Die Häufigkeit pro 1.000 Kinder unterscheidet sich zwischen den Bundesländern stark — eine zentrale Information für die Sozialarbeit und Jugendhilfe.

Mittelwert / Median / Standardabweichung Säulendiagramm Vierfeldertafel Datenkritik
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Thema 17
Migration und Bildung – Wie groß ist die Bildungslücke wirklich?

Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund haben in Deutschland im Schnitt schlechtere Bildungsabschlüsse als Schüler ohne. Aber: Wenn man den sozialen Hintergrund kontrolliert, schrumpft die Lücke deutlich. Eine differenzierte Datenanalyse ist hier zentral, um Klischees zu vermeiden.

Vierfeldertafel Bedingte Wahrscheinlichkeit Drittvariablen-Kontrolle Vergleichende Statistik
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Thema 18
Geburtenrate Deutschland – Wohin entwickelt sich die Familie?

Die Geburtenrate in Deutschland schwankt seit 50 Jahren zwischen 1,3 und 1,6 Kindern pro Frau — deutlich unter dem Bestandserhaltungsniveau von 2,1. Mit linearen Trends und Vergleichen zu anderen Ländern lässt sich die demografische Zukunft skizzieren.

Trendanalyse Lineare Regression / Funktion Mittelwert / Standardabweichung Internationaler Vergleich
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Thema 19
Pflegekräftebedarf bis 2050 – Reicht das Personal aus?

Mit der alternden Bevölkerung steigt der Pflegebedarf rasant. Aktuelle Vorausberechnungen zeigen, dass bis 2050 etwa 500.000 Pflegekräfte zusätzlich gebraucht werden — bei gleichzeitig schrumpfender Erwerbsbevölkerung. Eine Modellierungsaufgabe mit klarem Sozialberufs-Bezug.

Lineare vs. exponentielle Funktionen Trendextrapolation Modellvergleich Liniendiagramm
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Thema 20
Pflegeversicherung – Beiträge, Leistungen und der Erwartungswert

Die soziale Pflegeversicherung funktioniert nach dem Umlageverfahren: Beitragszahler finanzieren die aktuellen Leistungen. Mit Erwartungswert-Rechnung lässt sich abschätzen, wie hoch die individuellen Lebenszeitleistungen sind — und wie sich das mit dem Alter verändert.

Erwartungswert Lineare Funktionen Bedingte Wahrscheinlichkeit Modellierung sozialer Systeme
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