Praxisbezug: Jugendämter erfassen jährlich rund 60.000 bestätigte Kindeswohlgefährdungen. Die Häufigkeit pro 1.000 Kinder unterscheidet sich zwischen den Bundesländern stark — eine zentrale Information für die Sozialarbeit und Jugendhilfe.
Recherchieren Sie die destatis-Statistik „Gefährdungseinschätzungen nach § 8a SGB VIII“ der letzten 5 Jahre.
Stellen Sie die Häufigkeit bestätigter Kindeswohlgefährdungen pro 1.000 Kinder nach Bundesländern dar (Säulendiagramm).
Berechnen Sie Mittelwert, Median, Spannweite und Standardabweichung über die 16 Bundesländer.
Erstellen Sie eine zweidimensionale Häufigkeitstabelle: Geschlecht des Kindes × Hauptgefährdungsart. Stellen Sie die Verteilung zusätzlich als gestapeltes Säulendiagramm dar. Wenn Sie eine Vierfeldertafel nutzen möchten, wählen Sie eine Gefährdungsart gegen „alle anderen“.
Diskutieren Sie: Was bedeutet eine hohe Rate — mehr Fälle oder mehr Aufmerksamkeit der Behörden? Wie groß ist die Dunkelziffer?
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