Praxisbezug: Etwa 10–15 % aller Mütter erleben in den Monaten nach der Geburt eine Wochenbettdepression. Risikofaktoren wie vorherige Depressionen, soziale Isolation und Stillschwierigkeiten lassen sich in Vierfeldertafeln auswerten — wichtig für die Frühprävention durch Hebammen und Sozialarbeiterinnen.
Recherchieren Sie die Prävalenz der postnatalen Depression in Deutschland. Wie unterscheidet sie sich vom „Babyblues“?
Wählen Sie zwei Risikofaktoren (z. B. „frühere Depression“ und „soziale Isolation“). Stellen Sie für jeden eine Vierfeldertafel mit realen oder plausiblen Anzahlen auf.
Berechnen Sie die bedingte Wahrscheinlichkeit P(„postnatale Depression“ | „frühere Depression“) und vergleichen Sie sie mit der Grundwahrscheinlichkeit.
Stellen Sie die relativen Anteile in zwei verschiedenen Diagrammarten dar (z. B. gestapeltes Säulendiagramm + Kreisdiagramm).
Diskutieren Sie kritisch: Wie wird die Diagnose gestellt (Edinburgh-Skala)? Welche Rolle spielen kulturelle Faktoren?
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