Praxisbezug: IQ-Tests sind nach Definition so kalibriert, dass die Werte einer Normalverteilung mit Mittelwert 100 und Standardabweichung 15 folgen. Daraus lassen sich exakte Anteile berechnen: Wie viele Menschen liegen über 130 (Hochbegabung), wie viele unter 70 (Lernbehinderung)?
Erklären Sie die Normalverteilung mit Mittelwert μ = 100 und Standardabweichung σ = 15. Wie kommt die Glockenform zustande, was bedeuten μ und σ in eigenen Worten?
Berechnen Sie mit Hilfe der 68-95-99,7-Regel (oder z-Werten), wie groß der Anteil der Bevölkerung mit IQ über 115, über 130 und über 145 ist.
Recherchieren Sie reale Daten: Wie viele Mitglieder hat Mensa Deutschland (Aufnahmekriterium IQ ≥ 130)? Stellen Sie tatsächliche Mitglieder, theoretisch erwartete Berechtigte und den prozentualen Anteil als kleines Säulendiagramm dar.
Erstellen Sie die Glockenkurve in Excel/Google Sheets und markieren Sie die drei Schwellen (115, 130, 145) farblich.
Diskutieren Sie kritisch: Was ist der Flynn-Effekt? Was misst der IQ nicht? Warum wird der Test ständig neu „normiert“?
Die Registrierung und der Upload laufen über eure persönliche Themenseite. Ihr kommt dort per QR-Code oder mit dem Kurzcode vom QR-Zettel über die Startseite hinein.