Praxisbezug: Mit der alternden Bevölkerung steigt der Pflegebedarf rasant. Aktuelle Vorausberechnungen zeigen, dass bis 2050 etwa 500.000 Pflegekräfte zusätzlich gebraucht werden — bei gleichzeitig schrumpfender Erwerbsbevölkerung. Eine Modellierungsaufgabe mit klarem Sozialberufs-Bezug.
Recherchieren Sie die aktuelle Zahl der Pflegekräfte und die Pflegebedürftigen-Zahlen (destatis, Bertelsmann „Themenreport Pflege 2030“). Stellen Sie die Entwicklung der Pflegebedürftigen als Liniendiagramm dar.
Erstellen Sie zwei einfache Funktionsmodelle für die zukünftige Entwicklung: linear (gleichbleibender Zuwachs) und exponentiell (prozentualer Zuwachs).
Berechnen Sie für beide Modelle die Prognose für 2030, 2040, 2050. Stellen Sie sie als Liniendiagramm gegenüber.
Vergleichen Sie Ihre Modellprognosen mit der offiziellen destatis-Vorausberechnung. Tragen Sie die offiziellen Werte in dasselbe Liniendiagramm ein und entscheiden Sie, welches Modell besser passt.
Diskutieren Sie: Welche Maßnahmen werden diskutiert, um die Lücke zu schließen (Zuwanderung, Bezahlung, Roboter, Familienpflege)?
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