Praxisbezug: Die soziale Pflegeversicherung funktioniert nach dem Umlageverfahren: Beitragszahler finanzieren die aktuellen Leistungen. Mit Erwartungswert-Rechnung lässt sich abschätzen, wie hoch die individuellen Lebenszeitleistungen sind — und wie sich das mit dem Alter verändert.
Recherchieren Sie den aktuellen Beitragssatz der Pflegeversicherung und die durchschnittlichen Leistungen je Pflegegrad (BMG / destatis). Stellen Sie die Leistungen je Pflegegrad als Säulendiagramm dar.
Berechnen Sie den durchschnittlichen Beitrag eines Versicherten pro Jahr (z. B. bei mittlerem Einkommen).
Modellieren Sie die Wahrscheinlichkeit, im Lebensverlauf pflegebedürftig zu werden, nach Altersgruppen. Stellen Sie die Altersgruppen als Säulendiagramm dar und berechnen Sie daraus den Erwartungswert der Lebenszeitleistungen.
Stellen Sie das Verhältnis Einzahlung zu erwarteter Auszahlung in einem klar beschrifteten Säulen- oder Balkendiagramm dar.
Diskutieren Sie: Was bedeutet das für die Generationengerechtigkeit? Welche Reformideen werden diskutiert (Bürgerversicherung, Kapitaldeckung)?
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