Praxisbezug: Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund haben in Deutschland im Schnitt schlechtere Bildungsabschlüsse als Schüler ohne. Aber: Wenn man den sozialen Hintergrund kontrolliert, schrumpft die Lücke deutlich. Eine differenzierte Datenanalyse ist hier zentral, um Klischees zu vermeiden.
Recherchieren Sie die Abiturquote nach Migrationshintergrund in Deutschland (destatis Mikrozensus oder Bertelsmann Bildungsbericht). Stellen Sie die Anteile als Säulendiagramm dar.
Erstellen Sie eine Vierfeldertafel: Migrationshintergrund × erreichter Schulabschluss (Abitur / kein Abitur). Berechnen Sie die bedingten Wahrscheinlichkeiten.
Recherchieren Sie ein und denselben Vergleich, kontrolliert nach sozialem Status (z. B. „Eltern mit Hochschulabschluss“). Wie verändert sich die Lücke?
Stellen Sie die unkontrollierte und kontrollierte Vergleichsanalyse als gegenüberstellendes Säulendiagramm dar.
Diskutieren Sie: Was bedeutet das Ergebnis für die Sozialarbeit und Bildungsdiagnostik? Wie unterscheidet sich die erste vs. zweite Generation?
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